Akademische Exzellenz | Der Charme des Reggio-Emilia-Ansatzes im CIS ECE Kindergarten
An der CIS ECE integrieren wir den Reggio-Emilia-Ansatz mit dem Alberta-Studienprogramm, um einen spielbasierten Lernrahmen zu schaffen, der das forschende Lernen betont.Interdisziplinäres Lernen und die aktive Beteiligung der Kinder am Lernprozess.
Innerhalb dieses Rahmens ist eine der repräsentativsten Reggio-Praktiken –Lose Teile—ist systematisch in den täglichen Unterricht integriert.Durch die Arbeit mit offenen Materialien wie Steinen, Stoffen und Recyclingmaterialien wandeln sich Kinder von passiven Empfängern zu aktiven Entdeckern und entwickeln durch praktisches Gestalten Kreativität, Konzentration und Ausdrucksfähigkeit.
Kürzlich veranstaltete die CIS ECE ihren ersten Eltern-Kind-Workshop zum Thema „Lose Materialien“, der sowohl für CIS-Familien als auch für Familien aus der weiteren Umgebung offen war. Unter der Leitung von ECE-Koordinatorin Frau Kole konnten Eltern erleben, wie offene Materialien genutzt werden können, um Familiengeschichten, Gefühle und Fantasie auszudrücken. Der Workshop bot ein tieferes Verständnis der Reggio-Pädagogik, die das Kind als Hauptfigur und die Materialien als Grundlage für das Lernen sieht.

Rechts: Frau Kole, ECE-Koordinatorin
Einer der Höhepunkte des Workshops war die Kreativsitzung mit dem Titel„Familiengeschichten in Kunst verwandeln.“Jede Eltern-Kind-Gruppe arbeitete zusammen und verwendete dabei offene Materialien wie Steine, Flaschendeckel, Blätter und andere recycelte Gegenstände, um thematische Kunstwerke zu schaffen, die von Familienausflügen, alltäglichen Momenten oder wertvollen Erinnerungen inspiriert waren.


Ein Kind zeigte voller Begeisterung sein Kunstwerk und sagte:„Hier koche ich mit meiner Mama und meinem Papa!“
Die Mutter lächelte und antwortete: „Ja, es ist ein Teil unserer Familie.“
Eine andere Familie gestaltete eine Küstenlandschaft mit Ästen und Muscheln nach. Ein Elternteil betrachtete das fertige Werk und sagte: „Das wirkt lebendiger als ein Foto.“
Eine andere Familie stellte eine herzerwärmende Szene nach, in der die drei gemeinsam Ski fuhren und so einen kostbaren Familienmoment festhielten.
Durch das gemeinsame Schaffen und Teilen konnten Familien bedeutungsvolle Momente wiedererleben, und jedes Kunstwerk wurde letztendlich zu einem einzigartigen Familienerinnerungsstück.
ECE-Koordinatorin Frau Kole erklärte, dass es bei den „Loose Parts“ nicht nur ums Spielen gehe, sondern dass sie eine zentrale Praxis innerhalb des ECE-Lehrplans von CIS darstellten.

Was sind „lose Teile“?
Das Konzept der „losen Teile“ stammt aus der „Loose Parts Theory“ des Pädagogen Simon Nicholson.wobei die Verwendung von Materialien betont wird, die frei kombiniert und auseinandergenommen werden können.und wurde neu gestaltet, um die Neugier, den Entdeckergeist und die Kreativität der Kinder anzuregen.
Der Lehrplan ist auf ein zentrales Ziel ausgerichtet: die ganzheitliche Entwicklung der Kinder durch spielerisches Lernen zu fördern.In einer entspannten und offenen Lernumgebung erwerben Kinder nicht nur Fertigkeiten, sondern entwickeln dabei auch wichtige Kompetenzen, wodurch das Lernen sowohl freudvoll als auch bedeutungsvoll wird.

Drei zentrale Lernergebnisse
Lose Teile
1. Kinder durch Wahlmöglichkeiten und Mitsprache stärken.
Offene Lernmaterialien bereichern die Lernerfahrungen junger Kinder, indem sie ihnen Wahlmöglichkeiten und Mitspracherecht im Lernprozess geben.
Dank ihrer hohen Flexibilität lassen sich Loose Parts auf natürliche Weise in verschiedene Fachbereiche integrieren und unterstützen so interdisziplinäres Lernen sowie eine breite Palette von Lernansätzen.
Lose Teile

2. Ein frühzeitiges Verständnis von Nachhaltigkeit entwickeln
Offene Lernmaterialien sind ein wichtiges pädagogisches Instrument, um Kindern das Thema Nachhaltigkeit näherzubringen.

Indem sie mit Materialien arbeiten, die gesammelt und wiederverwendet werden können – anstatt mit Einwegartikeln, die schnell weggeworfen werden – entwickeln Kinder nach und nach ein Bewusstsein für Ressourcenschonung und Abfallvermeidung und bilden durch praktisches Üben nachhaltige Gewohnheiten aus.
Lose Teile

3. Entwicklung eines Gemeinschaftsgefühls und einer globalen Perspektive durch Lernen
In den Lernprojekten von Loose Parts arbeiten Kinder nicht isoliert. Indem sie Materialien teilen und gemeinsam an Aufgaben arbeiten, lernen sie zuzuhören, zu verhandeln und unterschiedliche Perspektiven zu respektieren und entwickeln so nach und nach ein Verständnis für die Beziehung zwischen sich selbst, anderen und der Gemeinschaft.

Gleichzeitig fördert der Lehrplan die kontinuierliche Kommunikation zwischen Lehrkräften und Familien mithilfe von Technologie. Durch die Integration von offenen Lernmaterialien, kooperativem Lernen und sozial-emotionalem Lernen (SEL) knüpfen Kinder durch authentische Interaktionen bedeutungsvolle Beziehungen und legen so ein solides Fundament für die zukünftige Auseinandersetzung mit der Welt.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten im Klassenzimmer
Lose Teile
An der CIS ECE werden die „Loose Parts“ flexibel in unterschiedlichste Lernkontexte integriert. Diesen offenen Materialien sind keine festen Zwecke zugewiesen; stattdessen passen sie sich den Lernzielen und den Interessen der Kinder an und nehmen in verschiedenen Lernsituationen unterschiedliche Bedeutungen an.

Lernkontexte umfassen:


Durch diese kontinuierliche und systematische Unterrichtspraxis entwickeln die Kinder nach und nach Gewohnheiten des aktiven Lernens, wodurch auf natürliche Weise die Grundlage für weitere Erkundungen, Verantwortungsbewusstsein und Wachstum gelegt wird.
Bei CIS ECE ist das Lernen mit losen Teilen nicht nur eine Unterrichtsaktivität, sondern ein Ansatz für das Lernen und Wachsen von Kindern.
Indem man Kindern ausreichend Zeit zum Erkunden gibt, klare, aber dennoch fürsorgliche Richtlinien festlegt und direktive Anweisungen durch nachdenkliche Fragen und Ermutigung ersetzt, lernen sie durch Freiheit Selbstregulation und entwickeln durch sinnvolle Versuche ein Verantwortungsgefühl und inneres Selbstvertrauen.

In diesem Lernumfeld sind Lehrer und Eltern nicht länger „Antwortgeber“, sondern Lernpartner, die die Kinder beim Denken begleiten und sie beim Handeln unterstützen.
Dies spiegelt die von CIS ECE verfolgte Richtung wider, die durch die Integration des Reggio-Emilia-Ansatzes und des Alberta-Studienprogramms erreicht wird – die Schaffung einer Atmosphäre des Respekts und des Vertrauens, in der Kinder zu selbstbewussten Lernern heranwachsen, die aktiv die Welt erkunden und sich selbstbewusst ausdrücken.

Wir heißen außerdem herzlich weitere Familien willkommen, sich CIS ECE anzuschließen, um gemeinsam mit ihren Kindern authentisches und sinnvolles Lernen zu erleben und das Wachstum hautnah mitzuerleben.
Wir begrüßen weitere Familien bei
Treten Sie unserer CIS-Community bei.
Rufen Sie uns an oder scannen Sie den QR-Code.
um einen Besuch zu vereinbaren.
CIS

Kommende Veranstaltungen
6. Februar
Chinesisches Neujahr in der GUS
FEIER
8:30-11:30

30. Januar
CIS Elternakademie
14:30-15:30 Uhr

Jeden Samstag
Kleiner Genie-Sprecher
9:00-11:00

Jeden Samstag
WochenendeIntensivcamp
– Staffel 4
9:00-11:00 Uhr



IB PYP Bildung















